„Was macht eigentlich die Bourgeoisie?“-Vortrag

Was macht eigentlich die Bourgeoisie

Am 04.Februar ’10 ab 18Uhr findet an der K-M-Universität ein Vortrag von Beate Langsfeld. organisiert von der Hochschulgruppe Linke Liste (LiLi) und der Jenny-Marx-Gesellschaft für politische Bildung in Raum A11 statt.
Es wird dabei um Eigentumsverhältnisse und die herschende Klasse in der Bundesrepublik heute gehen.

Head‘n'Heart Konzert Vol.2

Head'n'Heart Nummer 2

Am 16.01.09 veranstaltet die Gruppe LinksUnten Konzerte das zweite ‚Head‘n'Heart‘ Konzert
19 Uhr, Exhaus im Balkensaal, Trier-Nord.

Bildungsstreik im November

Bildungsstreik 2009 - Teil II

Die Situation der Studierenden und SchülerInnen hat sich seit Sommer nicht verbessert. Es ist sogar zu erwarten, dass mit der neuen schwarz-gelben Regierung die Bedingungen an den Bildungseinrichtungen noch schlechter und elitenorientierter werden. In der gesamten Bundesrepublik streiken Lernende und in Trier ist seit kurzem das Audimax der Karl-Marx-Universität besetzt.

Der AK Protest der KMU und der AK Schülerstreik rufen zum Bildungsstreik Teil II am Donnerstag, 26.November ’09 ab 13Uhr am Viehmarkt in Trier auf!
Die Linksjugend [’solid] Trier/Trier-Saarburg unterstützt die Forderungen der Lernenden und die Demonstration!

--aktuelle Informationen zur aktuellen Studiensituation in Trier auch auf der Homepage der Linken Liste Trier (LiLi)

Party zur Oktoberrevolution

Party der SDAJ- & Linksjugend Trier zur Oktoberrevolution

Zur Feier des 92. Jahrestages der Großen sozialistischen Oktoberrevolution, laden die SDAJ Trier und Linksjugend Trier am Samstag, den 7. November zu einer Feier mit Musik und Cocktails in den Infoladen (Hommerstraße 14, Trier-Süd) ein.

NPD abwatschen! Am 19.9. in Trier

NPD abwatschen!

Am 19.9 will die NPD auf dem Simeonsstiftplatz in Trier eine Wahlkampfkundgebung abhalten. Dies ist für dieses Jahr schon das zweite Mal. Man erinnere sich an das antifaschistische Picknick im Juni. Natürlich lassen wir dies auch dieses mal nicht unbeantwortet, wenn Faschisten ihre Hetze verbreiten.
Wir werden uns dem entschlossen entgegenstellen.

Anlaufpunkt für alle AntifaschistInnen ist der Viehmarkt ab 11 Uhr.
Mehr Infos und Material findest Du auf der Seite des Infoladens

Blog-Homepage der Aktion: http://19september.blogsport.de/

Trier gerettet

Weltretten-Kampagne-Bus auf dem Viehmarkt in der ältesten Stadt der Republik

Linksjugend ['solid] Kampagne

Am Sonntag, 13.September 2009 war der Bus der Weltretten-Kampagne auf dem Viehmarkt in Trier. Trotz schlechtem Wetter und wenig trierer BürgerInnen auf dem Viehmarktplatz, hielten die GenossInnen der Linksjugend [’solid] aus verschiedenen Bundesländern lange an und bauten unter anderem „Die Insel des Sozialismus“ und einen Infostand mit Unterstützung der GenossInnen der Linksjugend Trier auf

2 - weltretten

Bei guter Musik und guten Gesprächen hielten wir uns bei Laune und mit Unterstützung von 2 Mitgliedern der Partei DIE LINKE. Trier und darunter die Direktkandidatin für den Kreis 204 (Trier + Trier-Saarburg) und langjähriges [’solid]-Mitglied Katrin Werner, hatten wir einen entspannten Nachmittag am historischen Viehmarkt, mit einigen interessierten Jugendlichen.

Die nächsten Stopps der Linksjugend [’solid] Kampagne findest Du im Kalender der Kampagnenseite

KK

Nazis den Tag versauen!

Aufruf des Bündnis zur Gegendemonstration in Zweibrücken am 08.August 2009

Der „Nationale Widerstand Zweibrücken“ hat zusammen mit der NPD einen Nazi-Aufmarsch organisiert. Am 08.08.2009 werden sich die Nazis am Zweibrücker Hauptbahnhof treffen um gegen die Einrichtung einer geplanten Moschee zu demonstrieren. Das Motto lautet dabei „Keine Moschee in Zweibrücken“. Die Moschee selbst wird es jedoch als solche nicht geben und ist auch von Seiten der Betreiber so nicht geplant: Es sollen lediglich einige Räume im Dorndorf-Gewerbepark in privater Hand angemietet werden welche dann zu einem provisorischen Gebetshaus umfunktioniert werden sollen.

Die braune Seite nutzt diese Gelegenheit um mit gezielter Falschinformation Menschen zu bewegen. Abermals wird auf Kosten einer Minderheit versucht rechtes Gedankengut in unsere Gesellschaft zu schleusen.

Wir wollen nicht dass dieses verlogene und gewaltbereite Nazi-Pack durch unsere Straßen marschiert! Wir rufen euch dazu auf am 08.08.2009 um 10:30 Uhr an den Hallplatz in Zweibrücken zu kommen um die geplante Demo der Nazis platzen zu lassen!

NAZIS DEN TAG VERSAUEN!

http://www.nazis-den-tag-versauen.tk/

‚Um Europa keine Mauer!‘

Am Abend des 13. Juli 2009 fanden sich in Trier circa 50 Menschen ein, die ihre Solidarität mit den Asylsuchenden in Trier, sowie überall anders in der Bundesrepublik bekundeten. Am Morgen des selben Tages ereignete sich im Abschiebeknast in Ingelheim unfassbares. Ein 25-jähriger Marokkaner sollte nach Marokko abgeschoben werden. Er wehrte sich dagegen vehement und verbarrikadierte sich mit einigen weiteren Insassen im Abschiebeknast. Die Polizei, bzw. das Sondereinsatzkommando (SEK) stürmte dabei unter dem Vorwand Verhandlungen führen zu wollen das Gebäude und verletzte dabei einige Insassen des Abschiebeknastes.

Bildrechte bei http://www.volksfreund.de

In Mainz sowie hier in Trier solidarisierten sich einige Menschen mit den Insassen und vor Allem mit dem 25-jährigen. Das Multikulturelle Zentrum Trier und besonders der Bündnispartner der Linksjugend Trier ‚Passierschein A38 – Super, wir bewegen uns!‘ organisierte Menschen zu dieser Spontandemonstration am Montagabend in der Innenstadt. Auch Mitglieder der Linksjugend [’solid] waren dort vertreten.
Schon im letzten Jahr organisierte ‚Passierschein A38′ eine Demonstration gegen das Ausreisezentrum in Trier, wo Asylsuchende menschenunwürdig festgehalten und nicht selten Opfer von Folter werden.

‚Um Europa keine Mauer – Bleiberecht für Alle und auf Dauer‘ war eine Parole der DemonstrantInnen am Montag. Die PolizeibeamtInnen versuchten die Demonstration zu behindern und ein Verantwortlicher der Abschiebebehörde lies bei dem Versuch Flyer an die Asylsuchenden zu verteilen verlauten ‚Die kriegen schon genug Informationen‘. Dies ist eine faschistoide Meinung, die das gesamte Abschiebungsystem widerspiegelt und die wir nicht einfach so hinnehmen.

Das Thema Abschiebung ist ein Vorrangiges in der Kapitalismuskritik. Das kapitalistische System beutet systematisch schwächere Länder aus und möchte sich natürlich nicht mit den Afrikanischen, Süd-Ostasiatischen oder gar Osteuropäischen Problemen beschäftigen. Die bürgerlich-konservative Meinung dazu ist, dass Afrika ein afrikanisches Problem sei.
Die Linksjugend Trier sagt hierzu, das dies der falsche Grundgedanke ist und man so dem rassistischen Abschiebesystem nur noch mehr Unterstützung zukommen lässt. Natürlich müssen Probleme in Afrika gelöst werden. Aber das können, wenn nicht ein Umsturz der dortigen Verhältnisse folgt, heutzutage nur die Mächtigen der Welt. Und da diese ihre Macht jedoch nur ungern abgeben, unterstützt die G8 bei fast jedem Treffen zum Schein den afrikanischen Kontinent mit angeblichen ‚Hilfspaketen‘. Die G8 beschließt bei jedem Treffen erneut ein afrikanisches Hilfeprogramm, welches dann oftmals so aussieht, das sich großkapitalistische Unternehmen in Afrika ansiedeln, jedoch im Endeffekt mehr Geld aus Afrika heraus ziehen als sie rein gesteckt haben. Dieses typisch kapitalistische Verhalten der Profitmaximierung und Ausbeutung spüren auch die Menschen in Afrika. Ob sie was davon haben, oder nicht. Dies ist moderne Art des Kolonialismus, der Imperialismus.

Auch hier sagt die Linksjugend Trier klar, ‚Kapitalismus ist ein menschenunwürdiges und -verachtendes System, auch wenn wir die Probleme vor Ort nicht so häufig sehen, denn die Probleme die dieses System schafft sind global zu sehen! Abschiebung ist ein grundlegender Teil des kapitalistischen Systems und ist deswegen anzuprangern und zu bekämpfen!‘

‚Die Nazis morden, der Staat schiebt ab – das ist das gleiche Rassistenpack!‘

GK & KK
Bildrechte Trierischer Volksfreund

Linksjugend Trier unterstützt protestierende IranerInnen

Das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen am 12.Juni 2009, die mit 62,6 Prozent der Stimmen, Mahmud Ahmadinedschad zum Wahlsieger machte, wurde von einem großen Teil der iranischen Bevölkerung mit Wut und Enttäuschung wahrgenommen.

Copyright: taz.de

Nicht nur Mussawi und der Rechtspopulist Karroubi äußerten den Verdacht der Wahlfälschung und erkannten daher das Wahlergebnis nicht an. Anhand von Aufnahmen mit Handykameras (was zurzeit den größten Einblick in Geschehen im Iran vermittelt, da ausländische Journalisten ausgewiesen und kritische iranische verhaftet werden) konnte man am Wahltag feststellen, dass etliche Wahllokale vor der offiziellen Uhrzeit (22 Uhr) schlossen. Hunderte von Menschen hatten nicht die Gelegenheit ihre Stimme abzugeben. Auch wird allgemein berichtet, dass es in vielen Wahllokalen nicht genügend Stimmzettel gab und das Volk nur eingeschränkt ihre Stimme abgeben konnte. Während der Wahlen im Iran waren keine internationalen Wahlbeobachter zugelassen, was noch ein Indiz dafür ist, dass es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein kann. Auch die Tatsache, dass Mussawi erst als Wahlsieger benannt und dies Stunden später dementiert wurde, macht uns als Außenstehende sehr skeptisch.

Mit einer enormen Anzahl von Bloggern, die ohne Furcht täglich und manchmal stündlich über die Verhältnisse im Iran berichteten wurde die Oppositionsbewegung, die „grüne Bewegung“, unterstützt und die islamisch-fundamentalistische Regierung von Iran realisierte schnell, dass diese Wahlen nicht wie jedes andere Mal abgetan werden können ohne das ihre Macht in Frage gestellt wird. Daher die rasche und gewaltsame Einsatzbereitschaft der Basij (paramilitärische Miliz) und der Sepahe Pasdaran (iranische „Revolutionsgarde“).

Der Tod von Neda, einer jungen Philosophiestudentin, die gemeinsam mit ihrem Dozenten aus der Universität kommt und nach Hause laufen will und vor laufender Handykamera erschossen wird, empörte die Massen – nicht nur im Iran!
Mit Parolen wie „Mussawi, wenn du jetzt kneifst, machst Du Dich zum Verräter“ oder „Where is my Vote?“ versuchen die Protestmassen ihren Demonstrationen eine Richtung zu geben.

Die letzte Revolution im Iran (Islamische Revolution 1978/79) ist und war nicht zu vergleichen mit der bolschewistischen Revolution 1917, der vietnamesischen Revolution 1945 oder gar der kubanischen Revolution 1956. Es war eine Revolution auf religiös-fundamentalistischen Werten, Schaffung neuer Hierarchien, anstatt sie zu mindern oder abzuschaffen und es entstand auch keinerlei Verbesserung der Verhältnisse für Minderheiten wie den Kurdinnen und Kurden, sowie der Jüdinnen und Juden innerhalb des Irans. Sämtliche Rechte der iranischen Minderheiten entstanden durch die „Konstitutionelle Revolution“ 1906. Die einzige wirkliche Verbesserung war die Abschaffung der Monarchie, jedoch ist das heutige Regiment offensichtlich nicht wesentlich demokratischer.

Auch wenn Mahmud Ahmadinedschad sich mit den Sozialisten aus Lateinamerika Hugo Chávez und Evo Morales solidarisiert, so basiert diese Solidarität lediglich auf einer kritischen Haltung gegenüber den imperialistischen USA und nicht aufgrund der selben politischen Fundierung, dem demokratischen Sozialismus. Auch die Vorfälle der letzten Zeit zeigen, dass die islamische Republik Iran in ihrer heutigen Konstitution und unter ihrer jetzigen Regierung, speziell Ahmadinedschad, nur wenige demokratische Rechte- und die orthodoxe Führung keine notwendige Kritik zulässt.

Wir sind uns im Klaren darüber, dass Mussawi auch Teil des klerikalen Systems ist und verantwortlich ist, für die Ermordung tausender Oppositioneller in den 80er Jahren. Er entspricht nicht unserem politischen Ideal des demokratischen Sozialismus und unsere Unterstützung gilt nicht ihm als Kandidaten, sondern die Solidarität gilt der revolutionären Bevölkerung, sowie den Arbeiterinnen und Arbeiter und der verfolgten Minderheiten des Irans.

NK & KK
Bildrechte->http://www.taz.de

Linksjugend Trier online

Linksjugend Trier

Die Basisorganisation der Linksjugend [’solid] in Trier und Trier-Saarburg ->kurz: >Linksjugend Trier< ist nun online!
Die Homepage bedarf zwar noch einer gewissen Überarbeitung, jedoch kann man hier zuversichtlich sein...
VORWÄRTS IMMER, RÜCKWÄRTS NIMMER!

KK